Die Highlights der letzten Releases

Vieles hat sich in den letzten Monaten getan. Die Erhöhung der Entwicklungsgeschwindigkeit - mit dem Aufbau auf unsere optimierten Engine - wird an den monatlich neuen Versionen deutlich. In unserem technischen Newsletter informieren wir Sie über alle Changes im Detail, sobald eine neue Version verfügbar ist, wenn Sie sich für die Newsletter-Kategorie im macmon-Portal registriert haben. An dieser Stelle wollen wir für Sie die Highlights der letzten Versionen nochmal zusammenfassen und Ihnen damit ein paar gute Argumente für ein Update an die Hand geben.

Lange erwartet: Skalierbarkeit
Mehrere macmon-Server können für Skalierbarkeitszwecke nun miteinander verbunden und zentral administriert werden. Ein System übernimmt dabei die „Master"-Rolle, während die weiteren Systeme als „Slaves" angebunden werden. Auf dem Master erhält man die zentrale Übersicht und konfiguriert die Richtlinien. Die Slaves bekommen die konfigurierten Richtlinien übermittelt und können diese für RADIUS/802.1X-Authentifizierungen nutzen. Nach der skalierten RADIUS-Funktionalität werden die Optionen für SNMP-Scannen und SNMP-NAC in Kürze folgen. Für die Nutzung wird eine entsprechende Skalierbarkeitslizenz benötigt. Eine neue erweiterte Preisliste sowie das angepasste Lizenzierungshandbuch stehen für Sie im macmon Portal bereit. 

Wieder dabei: Compliance
Der macmon Agent für Compliance Checks ist wieder verfügbar und kann wie zuvor in macmon 4 verwendet werden. Dies war eine der letzten Funktionen die im Vergleich zwischen den Versionen noch fehlte.

Oft unterschätzt: REST API
Schon oft erwähnt und vorab angekündigt, ist unsere neue REST API inzwischen vollständig verfügbar und steht allen Network Bundle Kunden kostenfrei zur Verfügung. Erste Kunden haben bereits selbstständig ihre Asset-Management Produkte angebunden und macmon so weiter in die eigene Infrastruktur integriert. Die vielfältigen Möglichkeiten können zum einen selbst genutzt werden und bieten zum anderen uns selbst die Möglichkeit immer mehr Technologiepartner an macmon anzubinden. Hier eine kurze Aufstellung der aktuell verfügbaren Details: Zugangsdaten, Endgeräte und Endgerätegruppen, Netzwerkgeräte, Netzwerkgerätegruppen und –klassen, Netzwerksegmente und Netzwerkgerätevorschläge, Linkvorschläge, Berichte und Statistiken.
 
Erheblich optimiert: DNS
Die Anbindung an Domain Name System (DNS) wurde komplett überarbeitet und verbessert, um in Netzwerken jeder Größe mit dem höchstmöglichen Automatisierungsgrad zu agieren. Dabei findet der Zonentransfer jetzt rekursiv statt, was auch Tausende von Zonen eines Unternehmens automatisch erkennt und abfragt, während ergänzend nslookup eventuelle Lücken in der Abdeckung der Namenszuordnungen auffüllt. Im Ergebnis stehen in jedem Netzwerk alle vergebenen Gerätenamen in macmon stets aktuell zur Verfügung.

Kostenfreie Erweiterung für alle: Statistiken
Die Statistiken für Endgerätegruppen wurde re-implementiert und stehen damit, wie zuvor in der Version 4, wieder zur Verfügung. Dabei wurden die Energiestatistiken, die zuvor nur mit der Zusatz Lizenz macmon Energy verfügbar waren, allen Kunden kostenfrei zugänglich gemacht. Neben dem Energieverbrauch von Endgeräten sind so auch Auswertungen über ständig aktive Endgeräte in Form von aussagekräftigen Graphen verfügbar.

Von jedem genutzt: GUI
Die Definitionen von benutzerdefinierten Berichten können nun über die Benutzeroberfläche exportiert und importiert werden. Neben der Möglichkeit auf diese Weise einmal erstellte Berichte auch auf einem Zweit- oder Testsystem zu verwenden, können so besondere Auswertungen auch von einer Installation auf eine andere übertragen werden. Gerade für macmon Partner bietet dies eine gute Möglichkeit Mehrwerte durch angepasste Erweiterungen zu liefern.

Mehr Struktur: Hierarchien in der GUI
In macmon ist es nun möglich, die Werte von benutzerdefinierten Eigenschaften in Form von Hierarchien anzulegen. Des Weiteren können diese Werte nun über einen Hierarchiedialog zur vereinfachten Auswahl konfiguriert werden, um dadurch Endgeräte und Netzwerkgeräte in eigene Strukturen zu bringen, die von den Gruppenzugehörigkeiten unabhängig sind. Beispiele sind standort-, betriebssystem- oder auch kostenstellenabhängige Hierarchien.

Ganz genau: Zeitliche Regeln und Bedingungen
Im Regelwerk sind nun wieder umfassende zeitliche Operationen nutzbar. So kann man in Bedingungen zum Beispiel den Erstellungszeitpunkt mit Wochentagen oder Uhrzeiten vergleichen oder auch Reaktionen in Abhängigkeit von Tagen und Uhrzeit unterschiedlich ausführen lassen.
 
Vielfältig: Scan-Methoden und -Aktionen
Wie schon in den letzten Monaten angekündigt, mussten mit macmon Version 5 und der neu entwickelten Engine auch alle Scan-Methoden und -Aktionen neu implementiert werden. Doch neben den aus macmon 4 bekannten, wurden in den letzten Monaten auch viele neue Netzwerkgerätetypen an uns herangetragen, für die oft zusätzliche Methoden notwendig waren. Auch wenn weiterhin diverse Scan-Methoden und -Aktionen implementiert werden müssen, ist die Menge an vorhandenen bereits heute höher als jemals zuvor. Gleichzeitig konnten wir eine große Menge an Geräteklassen erstellen, die die Erkennung von bekannten Geräten in Netzwerken erheblich verbessert hat. Um Ihnen nur eine Idee der letzten 3 Monate zu geben, folgt hier eine Liste der zuletzt hinzugefügten Methoden: Avaya ERS-8600 Switches, Juniper-Switches, Extreme-Switches, Foundry-Switches, Wizlan-Switches, Bintec-Router sowie weitere Varianten der "Q-Bridge“ und "BridgeMIB“ –Methoden, die von Switch Herstellern fehlerhaft umgesetzt wurden.

Zusätzlich wurden Netzwerkgeräteklassen Templates implementiert, die für neue und unbekannte Netzwerkgeräte automatisch die passendste bestehende Konfiguration übernehmen und auf diese Weise schnellstmöglich eine Kommunikation zu allen Unternehmensswitches ermöglichen.