Entwicklung der Hochsicherheitskomponente macmon TP

Die Entwicklung der macmon-Option macmon TP wurde im Rahmen des Programms zur Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien (ProFIT) der Europäischen Union gefördert. Unterstützt werden hier insbesondere FuE-Aktivitäten im Hinblick auf neue technologische Produkte und Verfahren mit starkem Umsetzungsbezug.

Die Bedeutung dieser Technologie wurde bereits im „Eckpunktepapier „Trusted Computing“ der Bundesregierung“ vom 4. September 2007 hervorgehoben: „Die Bundesregierung begrüßt und unterstützt eine Erhöhung des Niveaus der IT-Sicherheit durch die Einführung von „Trusted Computing“-Lösungen auf IT-Plattformen von Unternehmen, öffentlicher Verwaltung und Privatanwendern auf Grundlage der Standards der TCG. Dieser Prozess wird durch die Bundesregierung gefördert und aktiv mit gestaltet.“

Die Authentifizierung von Endgeräten im Netzwerk erfolgt heute mit den gängigen Verfahren über MAC-Adresse, Fingerprint oder - bei Einsatz des Standards 802.1X - über ein auf Zertifikaten basierendes System. Jeder dieser Ansätze bietet einen guten bis sehr guten Grundschutz, allerdings sind diese Verfahren nicht fälschungssicher. Verschiedene Angriffe haben gezeigt, dass die Abwehrmechanismen erweitert werden müssen, denn alle aktuellen Verfahren beruhen auf fälschbaren oder kopierbaren Informationen und können auf dem Gerät eines Angreifers überwunden werden.

Ausgangspunkt der Hochsicherheitskomponente macmon TP zur zuverlässigen Geräte-Identifizierung ist das Trusted Platform Modul.

macmon TP ist als Erweiterung des Systems macmon verfügbar.